Änderung BundesNaturschutzGesetz (BNatSchG)- Zustimmung im Bundesrat

Änderung Bundesnaturschutzgesetz

Wir haben bereits ausführlich die Änderungen am Bundesnaturschutzgesetz (siehe Blogbeitrag Sept 2019) erläutert. Diese werden alle streng geschützten Wildtierarten betreffen, vornehmlich werden die Änderungen auf Grund der Anwesenheit von Wölfen und dem Umgang damit getroffen. Wie mehrmals erwähnt: was dies in der Praxis letztendlich bedeuten wird, werden uns erste Behördenentscheidungen und mutmaßlich folgende Klagen und Urteilssprechungen zeigen.

Die Gesellschaft zum Schutz der Wölfe (GzSdW) hat zum Bundesratsbeschluss eine Presseerklärung herausgegeben, die wir gerne auch hier veröffentlichen.

BundesNaturschutzGesetz

Presseerklärung der GzSdW zur Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes

Rumeltshausen, 15.02.2020

Wie erwartet hat der Bundesrat am 14. Februar 2020 die im Dezember 2019 vom Bundestag beschlossene Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes verabschiedet.

„Die Neureglungen des § 45 a, Absatz 2 des Bundesnaturschutzgesetzes zum Abschuss der Wölfe sollen die Sorgen der Bevölkerung, die Interessen der Weidetierhalter und den Schutz der Wölfe als streng geschützte Tierart in einen angemessenen Ausgleich bringen“, heißt es in der Begründung der Gesetzesänderung.

Noch am 03.02.2020 hatte sich der Ausschuss des Bundesrates in einer Empfehlung wie folgt geäußert:

„Die Änderungen zum Bundesnaturschutzgesetz begegnen erhebliche Bedenken hinsichtlich seiner Konformität in Bezug auf europarechtliche Bestimmungen…“ „Die Einführung des § 45a Absatz 2 BNatSchG, mit dem der Abschuss einzelner Mitglieder eines Rudels bis zum Ausbleiben von Schäden ermöglicht werden soll, ist aus folgenden Gründen als europarechtswidrig einzustufen: Es besteht der Zwang zur Individualisierung eines nachgewiesenen schadensverursachenden Wolfes um das Ziel der Ausnahme, wie nach Artikel 16 der FFH-Richtlinie vorgegeben, erreichen zu können.“  

Positiv ist zu bewerten, dass die Länderbehörden nach wie vor jeden Abschuss einzeln genehmigen müssen und enge zeitliche und räumliche Nähe zum Schadensort gefordert ist. Wie die Länderbehörden die Formulierung: „der Abschuss einzelner Mitglieder eines Rudels bis zum Ausbleiben von Schäden“ umsetzen, bleibt abzuwarten.

Die Umsetzung im Einzelfall wird zeigen, ob diese Gesetzesänderung nun genutzt wird, um wahllos und in großer Zahl Wölfe zum Abschuss freizugeben und damit den Sinn und Zweck des Gesetzes, wie oben formuliert, völlig zu unterlaufen oder ob mit Bedacht und zum Wohle der Wölfe und der Weidetierhalter, Einzelfall für Einzelfall sorgfältig geprüft und abgewogen wird. Hier sind nun die umsetzenden Behörden und Minister in den Bundesländern gefragt. Die Gesellschaft zum Schutz der Wölfe e.V. wird dieses Vorgehen genau beobachten und im gegebenen Fall rechtliche Schritte einleiten. Sie hat einen Rechtsanwalt beauftragt, die rechtlichen Aspekte hinsichtlich einer Beschwerde auf EU-Ebene wegen Verstoßes gegen Europäisches Recht zu prüfen. Auch die erste Einschätzung des Rechtsanwaltes hat ergeben, dass insbesondere § 45 a, Absatz 2 des Bundesnaturschutzgesetzes nicht EU-richtlinienkonform ist, weil der Abschuss eines Rudels genehmigt wird, solange bis der “Schuldige” gefunden wird. Klare Vorgaben, wie mit vertretbarem Aufwand der “Täter” gefunden werden kann, werden dabei nicht gemacht. Damit fehlt das Ultima-Ratio-Prinzip als immanenter Bestandteil des Bundesnaturschutzgesetzes völlig.

In einer begleitenden Entschließung erneuert der Bundesrat seine Forderung nach einer Weidetierprämie. Dies wäre aus Sicht der Gesellschaft zum Schutz der Wölfe e.V. der wichtigste Punkt zur Begleitung der Gesetzesänderung. Nur wenn die geplante Vorgehensweise von einer wirtschaftlichen Unterstützung der Weidetierhalter flankiert wird, die Bundesländer endlich deutschlandweit und flächendeckend die Umsetzung eines wolfabweisenden Herdenschutzes so umfassend unterstützen, dass er von den Weidetierhaltern umgesetzt werden kann, wird es in Zukunft ein funktionierendes Zusammenleben von Wölfen, Menschen und Weidetieren in unserem Land geben.

Dr. Peter Blanché 
1.Vorsitzender Gesellschaft zum Schutz der Wölfe e.V.
ViSdP und Ansprechpartner für Rückfragen:
Peter Blanché
Telefon: 0171-8647444, mail: peter.blanche(at)gzsdw.de

 


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Unsere neue BAYERN WILD Website!

Lederhosen, ewig weiß-blauer Himmel und stets gefüllte Bierkrüge. Bayern ist Klischee behaftet. Ebenso dazu gehören einst ausgestorbene Wildtiere, wie Wolf oder Luchs.

Wie habe getüftelt, „ge-brainstormt“, diskutiert, kopiert und gelöscht. Am Ende steht nun unsere neue Homepage Bayern Wild.

Bayern Wild Website

Bislang waren die Inhalte des Projektes auf der Homepage der Gregor Louisoder Umweltstiftung eingepflegt. Und das ist im Laufe des Projekts eine ganze Menge geworden. Die begrenzten Möglichkeiten der Seite ließen keine übersichtliche Struktur mehr zu. Und ehrlicher Weise müssen wir sagen: sich von alten Inhalten trennen tut weh. Wer kennt die Überlegung und Zweifel nicht: Vielleicht brauchen wir´s ja nochmal?

Und so füllten sich die Seiten. Aber wir haben ausgemistet!

Einige Inhalte sind in anderen Unterkategorien aufgegangen. Andere durften in die Untiefen des Archivs wandern. Neues ist hinzugekommen. Wir hoffen nun, einen guten Weg gefunden zu haben.

Mit dem Layout sind wir sehr zufrieden. (Danke SpaceNet!) Wir hoffen unsere Besucher auch. Die Homepage kann nun dynamisch gehandhabt werden und wir freuen uns über Anregungen von außen!

Aus der Pressemitteilung:

Raubtiere in Bayern – www.bayern-wild.de beleuchtet alle Aspekte
Der Umgang mit der Anwesenheit von Raubtieren, allen voran der Wolf, ist heiß umstritten. Und bringt neue Klischees ans Tageslicht.

Mit der neuen Informationsseite Bayern wild sollen Klischees gar nicht erst aufkommen, zumindest aber verblassen. Das Anliegen des gleichnamigen Projektes der Gregor Louisoder Umweltstiftung ist es, sachlich und fachlich über die Tierarten mit Konfliktpotential zu informieren.


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Nachruf auf Ulrich Wotschikowsky

Am 30. August 2019 ist Ulrich Wotschikowsky nach längerer Krankheit verstorben.

„Wotsch“, wie er von Weggefährt*innen genannt wurde, hat wie kein anderer mit seinem wildbiologischen und jagdlichen Fachwissen und seiner Leidenschaft die Entwicklung des Wildtiermanagements in der „Arbeitsgruppe Große Beutegreifer“ für Luchs und Wolf in Bayern geprägt und sich um ein zeitgemäßes und wildtiergerechtes Schalenwildmanagement außerordentlich verdient gemacht.

Er war bis zuletzt unzufrieden ob des mangelnden Tempos und der fachlichen Widersprüche im bayerischen Wildtiermanagement und scheute sich nicht, gegenüber den verantwortlichen Behörden und Politiker*innen die Missstände und Versäumnisse klar und deutlich anzusprechen. Noch vom Krankenbett aus hat er in Sachen Wolf und Luchs E-Mails geschrieben und sich in Presse und Öffentlichkeit zu aktuellen Ereignissen geäußert.

Wotsch nahm gegenüber „Freund und Feind“ nie ein Blatt vor den Mund. Er war ein Mann der klaren, direkten Worte – immer von Fairness und Respekt gezeichnet und auch in Streitgesprächen auf das Finden von inhaltlichen Gemeinsamkeiten und gemeinsamen Lösungen ausgerichtet.

Wenn er am Gegensatz zwischen dem fachlich Gebotenen und dem aus politischen Gründen tatsächlich Umgesetzten verzweifelt ist, dann immer nur für kurze Zeit. Schnell war er wieder zur Stelle und ein nimmermüder Verfechter eines pragmatischen und fachlich fundierten Managements.

Mit der internationalen Luchsgruppe und der 1978 erfolgten Veröffentlichung des Buches „Der Luchs. Erhaltung und Wiedereinbürgerung in Europa“ war er seiner Zeit weit voraus. Das von ihm 2016 ausgearbeitete Memorandum „Der Luchs soll wiederkommen“ weist den Weg zur Umsetzung des im bayerischen Managementplan Luchs definierten Ziels einer „vitalen Luchspopulation, die alle geeigneten Lebensräume Bayerns besiedelt“.

Als passionierter Jäger war er auch eine der wenigen Personen, die mit Positionen und Argumenten auch bei Jägern, Jagdgenossenschaften und Waldbauern gehört und respektiert wird. Mit seinem Leitbild für das Rotwild hat er einen wichtigen Akzent gesetzt und sich u.a. als Gründungsmitglied des ökologischen Jagdverbands immer für eine moderne Jagd eingesetzt.

Als ehrenamtliches Mitglied der Große-Beutegreifer-Initiative-für-Europa der Weltnaturschutzunion (IUCN Species Survival Commission – Large Carnivore Initiative for Europe) stand er jahrzehntelang in engem fachlichen Austausch mit Wolfs-, Luchs- und Bär-Expert*innen aus ganz Europa und konnte so deren Erfahrungen in die bayerische Diskussion um Wolf und Luchs einbringen.

Es war uns immer eine große Freude, mit ihm an konstruktiven Lösungen im Wildtiermanagement zu arbeiten. Wir sind dankbar für die Jahrzehnte der Zusammenarbeit, in denen sein fachlicher Rat und seine klaren Analysen unsere Arbeit für die Rückkehr der großen Beutegreifer entscheidend mit geprägt haben.

Bayern verliert einen der besten Kenner von Schalenwild, Luchs und Wolf und einen großen Naturschützer.

Der Bitte seines Sohnes Sebastian in dessen Nachruf auf seinen Vater, uns weiterhin offen den Fragen rund um die Koexistenz von Mensch und Wildtier zu stellen, werden wir nachkommen.


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Warum wir alle das Volksbegehren Artenvielfalt „Rettet die Bienen“ unterstützen sollten…

Von Franziska Baur

Feststeht: Zahlreiche Tier- und Pflanzenarten sind bereits unwiderruflich von unserer Erde verschwunden (54% aller Bienen sind bedroht oder bereits ausgestorben). Die Aussterberate der artenreichsten Klasse – nämlich die der Insekten – hat in den letzten Jahren hierzulande ein gewaltiges Medienecho verursacht: verbildlicht durch die symbolische „saubere Windschutzscheibe“.

Ausgelöst wurde diese Welle durch die vielfach zitierte Krefelder Studie. Diese basiert auf Untersuchungen in 63 Schutzgebieten in Nord-West Deutschland und belegt einen Rückgang der Insekten Biomassen um 76% zwischen 1989-2016. Die dahinterliegenden Gründe wurden evaluiert und aufgezeigt, Daten über die Populationsentwicklung und Gebietsnutzung gesammelt. Dieser Schwund zieht viele andere wertvolle Arten (z.B. Wiesenbrüter, Fledermäuse etc.) mit in den Abgrund – und die Ursachen finden sich nicht in den Großstädten, sondern in den industriell landwirtschaftlich geprägten Gegenden: übermäßiger Pestizideinsatz (Glyphosat, Neonics etc.), Monokulturen (Mais, Raps), Biotop- und Lebensraumzerstörung – und das alles staatlich gefördert und in den Ausbildungsstätten gelehrt: Gewinnmaximierung ohne Rücksicht auf die Natur!

Nun müssen dringend Maßnahmen entwickelt bzw. Gesetzesänderungen forciert werden, um das Fortschreiten dieses massiven Artenschwundes einzudämmen!

Fest steht: die Sicherung naturnaher Flächen reicht nicht aus, um Insektenarten zu erhalten. Deren Ökologie ist ein hochkomplexes, multifaktorielles Gefüge. Die wesentlichen Ursachen dieses weltweiten massenhaften Aussterbens sind nachgewiesenermaßen anthropogener Natur, wie das Millennium Ecosystem Assessment bereits 2005 gezeigt hatte:

1. Agrarrevolution: Wandel zur intensiven, industriellen Landwirtschaft mit der einhergehenden veränderten Landnutzung und chemischen Belastung (Düngung, Pestizide).

Gerade die nährstoffarmen Offenlandschaften und Magerrasen sind Hotspots der Biodiversität und werden immer rarer. Aber warum sind eigentlich bestimmte Arten (z.B. Widderchen, ein Tagfalter) überhaupt so interessant für den Naturschutz? Weil Spezialisten durch nitrophile Generalisten (Allerweltsarten) ersetzt werden. Außerdem folgt dem Insektensterben das Vogelsterben (besonders betroffen: Singvögel, Wiesenbrüter wie z.B. die Feldlerche). Nicht zu vernachlässigen ist stetig wachsende Stickstoff-Belastung, welche sogar mobil auftreten kann, wie z.B. die sogenannte „Luftdüngung“.

2. Habitatfragmentierung: Fehlende Wiederbesiedlung und eingeschränkter genetischer Austausch lässt Inselpopulationen entstehen, bis hin zur Inzucht und genetischer Verarmung.

3. Fehlgeleitete Politik, welche industrielle Landwirtschaft mit einhergehenden chemischen Belastungen und die steigende Habitatfragmentierung zulässt und legitimiert.

Es herrscht ein extremes Ungleichgewicht zwischen Ökologie und Ökonomie. Und dieses politische Fehlverhalten reitet uns direkt in das sechste Aussterbe-Event der Erdgeschichte.

 

Es hat sich also bald ausgeflattert, wenn dieser globalen Umweltkatastrophe nicht bald durch entsprechende politische Maßnahmen Einhalt geboten wird!

 

Hier kommt das Volksbegehren zur Artenvielfalt und Naturschönheit in Bayern „Rettet die Bienen“ ins Spiel: Dem Innenministerium wurde ein vorbildhafter Gesetzesentwurf zur Änderung des Bayerischen Naturschutzgesetzes vorgelegt – eine historische Chance! Die erste Hürde ist bereits genommen und dank der fast 100.000 Unterschriften wurde das Volksbegehren zugelassen. Nun heißt es 10% der Wahlberechtigten (das macht 1 Millionen Bayern!) zu den Rathäusern zu bewegen, um sich für ihr Naturjuwel Bayern einzusetzen!

Die Resonanz ist gewaltig und es sind neben den vielen ehrenamtlichen Helfern (z.B. Rathauslotsen) bereits über 170 Organisationen/Partner/Parteien mit an Bord und haben sich zu einem gigantischen Bündnis formiert: u.a. Landesbund für Vogelschutz, Bund Naturschutz in Bayern e.V., Gregor Louisoder Umweltstiftung, ÖDP (Initiatoren), Die Grünen, Tollwood, Hofpfisterei, Green City, Kartoffelkombinat u.v.m.).

 

Nun aber zum Inhalt. Das Bündnis zum Volksbegehren fordert ganz konkret:

Biotopvernetzung (Ausweich- und Wanderbewegungen klimasensibler Arten…)

Ökolandbau (private Flächen 20% bis 2025, 30% bis 2030; staatliche Flächen ab sofort)

Verbot/Reduktion Pestizideinsatz außerhalb intensiv landwirtschaftlich genutzter Flächen

Gewässerrandstreifen (5m), Ackerrandstreifen

Blühwiesen (mind. 10% der Naturflächen)

Regulierung der Mahd (10% der Flächen nicht vor dem 15. Juni)

Änderungen im Lehrplan für Agrarberufe

Reduktion künstliche Beleuchtung im Außenbereich

Streuobstwiesen

Schutz der Alleen

Ausgleichsflächen (alte Kultursorten)

Transparenz: Verpflichtung Öffentlichkeit und Landtag über Status & Entwicklung der biologischen Vielfalt, ökologisch bewirtschafteter Flächen und Biotopverbund zu informieren

 

– Und zu Guter Letzt: Menschen wieder für die faszinierende Schönheit ihrer bayerischen Natur zu begeistern

 

In diesem Zuge haben wir von BAYERN WILD TV den bekannten Schmetterlingsforscher Dr. Andreas Segerer zur Dringlichkeit der Situation interviewt (free download):

 

 

Geben Sie der bayerischen Natur ihre Unterschrift und tragen Sie sich zwischen 31. Januar – 13. Februar in Ihrem Rathaus ein.

 

Weitere Infos bekommen Sie unter www.volksbegehren-artenvielfalt.de

 

Es liegt an uns die aktive Sterbehilfe der einheimischen Artenvielfalt zu beenden – denn am Ende geht es um unsere eigene Lebensgrundlage (und die der Kleinbauern), welche gefährdet ist wie nie zuvor!

 

JETZT haben wir die einzigartige Chance, das bayerische Naturschutzgesetz zu ändern und Geschichte zu schreiben!

 

Volksbegehren Artenvielfalt

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Masterplan Moore – Herr Söder: Wir nehmen Sie beim Wort

Wie der Zufall es so will, waren wir kurz bevor der amtierende bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder den “Masterplan Moore” verkündete, für unser Format BAYERN WILD TV zu Besuch bei zwei überaus engagierten Moorschützern von der Greensurance Stiftung.

Im Trischelfilz – Masterplan MooreWas politische Lippenbekenntnisse unterm Strich wert sind, erfährt man wenn man eine Weile wartet und beobachtet, was dann davon am Ende umgesetzt wurde.
Zwei Personen, bei denen man nicht warten muss, sondern die selbst seit Jahren aktiv beim Moorschutz und der Moorrenaturierung hinlangen, statt Sonntagsreden zu schwingen, sind die Geschäftsführerin der Greensurance Stiftung, Anna Schirpke und der Geschäftsführer Marcus Reichenberg.
Ihre Vision ist: Das im bayerischen Oberland gelegene Trischelfilz – ein Hochmoor – wieder umfassend zu renaturieren und so einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz und zum Artenschutz zu leisten.

Denn was viele nicht wissen: So ein Hochmoor steckt auch ohne “Masterplan Moore” bereits voller Leben, wenn man es nur ein wirkliches Moor sein lässt. Doch die Bilanz der Moore ist traurig. Laut NABU existieren nur noch 5% der ursprünglichen Moore in Deutschland. 95% der einstigen Moorfläche gilt also als “tot”. Diese Moore wurden entwässert, der Torf verbrannt oder zu Blumenerde gemacht, die entwässerte Fläche dann für land- und forstwirtschaftliche Zwecke genutzt.

Im Trischelfilz – Masterplan MooreDass es so nicht weitergehen kann und darf, erklärten uns Anna Schirpke und Marcus Reichenberg bei ihrer Führung durch das Trischelfilz, dessen Entwässerung sie vollständig stoppen und so die Renaturierung dieses wertvollen Hochmoors vorantreiben wollen. In dem folgenden Interview zeigten sie uns nicht nur die ganze Schönheit und Artenvielfalt des Trischelfilzes, sondern erklärten auch was Moore für den Klimaschutz leisten können.

Vollständiges Interview als Video ansehen:

ÜBRIGENS: Wer selbst einen aktiven Beitrag zum Schutz unserern letzten verbliebenen Moore beitragen will, kann ganz konkret zwei Dinge tun. Das wären der Verzicht auf torfhaltige Blumenerde (Alternativen gibt es inzwischen sogar im gut sortierten Gartencenter) und die Unterstützung von Menschen und Organisationen, die Moore renaturieren. Zum Beispiel in Form einer Moorpatenschaft.


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Ulrich Wotschikowsky erhält Förderpreis Wilde Alpen

Ein Artikel von Claus Obermeier anlässlich der Verleihung des Förderpreises “Wilde Alpen” 2018 an Ulrich Wotschikowsky.

Förderpreis Wilde Alpen an Ulrich Wotschikowsky

Von links nach rechts: Bernd Louisoder, Ulrich Wotschikowsky, Claus Obermeier

Die Alpen und auch die bayerischen Gebietsanteile waren und sind für das Überleben zahlreicher bedrohter Tier- und Pflanzenarten in Europa von zentraler Bedeutung. Das Wortspiel “Wilde Alpen” für unseren neuen Förderpreis soll dabei die ganze Breite der Debatte spiegeln: Denn die Alpen sind in den allermeisten Bereichen nicht Wildnis, sondern eine jahrtausendalte Kulturlandschaft mit einer langen Tradition der Koexistenz von Menschen, alpiner Land- und Viehwirtschaft und Wildtieren – sicher auch früher nicht ohne Konflikte – aber auch ohne die vollständige Ausrottung von tierischen Konkurrenten. Erst vor kurzer Zeit wurde aber dort alles, was irgendwie, irgendwen, aus irgendwelchen Gründen störte oder sich nicht (ausreichend) rentierte, aufgegeben oder entfernt: Adler, Luchse, Bären, aber auch traditionelle Wirtschaftsformen und altes Kulturgut wie lokale Nutztierrassen, der Schutz der Herden mit lokalen Schutzhundezuchten und entsprechend fachkundigen Hirten.

Manche Wildtierarten haben sich aber aufgrund strenger nationaler und internationaler Schutzgesetze erholt und sind wie wie der Steinadler in ihre ursprüngliche Heimat zurückgekehrt, andere stehe in den Startlöchern. Beim Luchs ist es leider noch nicht so weit. Die Einwanderung oder gezielte Wiederansiedlungsprojekte für diese diese faszinierenden Tierart in ihrer ursprünglichen Heimat bieten die einmalige Chance, Anschluss an die internationalen Bemühungen zum Schutz des Naturerbes zu finden.

Ulrich Wotschikowsky erhält daher den ersten Förderpreis in der für die Premiere ausgeschriebenen Kategorie Luchsschutz. Wie kaum jemand meldet er sich seit vielen Jahren kompetent und engagiert zu Wort, um eine Rückkehr dieser europaweit bedrohten Raubkatze auch nach Bayern zu ermöglichen und starre, festgefahrene Strukturen in Frage zu stellen, die das verhindern. Dabei scheut er nicht, politische Defizite und teilweise haarsträubende naturschutzfachliche Fehler von Bedenkenträgern aufzudecken und mit wildbiologischer Kompetenz und großem Engagement zu kontern. Als passionierter Jäger und Verfechter einer modernen, an heutigen gesellschaftlichen und ökologischen Anforderungen ausgerichteten Jagd ist er eine der wenigen Personen, die mit Positionen und Argumenten auch bei Jägern, Jagdgenossenschaften und Waldbauern gehört und respektiert wird – eine zwingende Voraussetzung zur Akzeptanzbildung für diese Art außerhalb der engeren Naturschutzszene.

BAYERN WILD TV: Anlässlich der Preisverleihung “Wilde Alpen” gab Ulrich Wotschikowsky ein Interview über sein langjähriges Engagement für Bayerns Luchse

So brachte er die seit vielen Jahren in Bayern auf Eis liegende Debatte um ambitionierte Luchsschutzprojekte mit seinem Statement “Lasst ihn wiederkommen” bei der Podiumsdiskussion Luchs 2015 erstmalig wieder in Fahrt. Er scheute sich dabei nicht, den jahrzehntelange Stillstand bei diesem Thema klar auszusprechen und Ross und Reiter zu nennen.

Mit seinem im Anschluss für den Bund Naturschutz ausgearbeitetem Memorandum legte er für viele Jahre die fachliche und naturschutzpolitische Grundlage für den Luchsschutz in Bayern und setzt darin Maßstäbe, an denen sich Politik, Behörden, aber auch Naturschutzinitiativen messen lassen müssen.

Neben dem langjährigem und größtenteils ehrenamtlichen Engagement für den Luchs in Bayern meldet er sich auch bei anderen Themen zu Wort. Er ist einer der wenigen, die sich trauen und die nötige wildbiologische Kompetenz besitzen, um bei politisierten Wildtierthemen biologische Fakten und Wahrheiten (auch wenn sie für manche unangenehm sind) offen und ohne Blick auf Verbandsinteressen, romantische Verklärungen oder Wählerpotentiale vorzutragen. Das gefällt nicht jedem und muss es auch nicht, ist aber immer Grundlage für konstruktive und produktive Debatten.

Ob Wildtiere wie der Luchs bei uns leben dürfen, entscheiden in einer demokratischen Gesellschaft letztendlich wir alle. Voraussetzung dafür aber ist, dass es Menschen wie Ulrich Wotschikowsky gibt.

Hier finden Sie mehr Informationen zum Förderpreis Wilde Alpen.


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Bayern wild TV stellt sich vor

Bayern wild TVBayern wild TV ist das neue Videoformat rund um die vielen spannenden Wildtierthemen, die Bayern aktuell zu bieten hat. Unterhaltsam gehen wir darin auf aktuelle Entwicklungen ein, die nicht nur Wolf, Luchs und Bär mit sich bringen.
Denn in unseren Interviews stellen wir die Persönlichkeiten und Akteure hinter Projekten und Organisationen vor und beleuchten so nicht nur nebenbei, sondern mit voller Absicht, Bayerns wilde Seite. Regelmäßiges Reinschauen auf www.bayern-wild.tv lohnt sich also.

Die Themen in unseren bisherigen drei Folgen waren die beiden Präsentationen unserer Lehrmaterialen zu Wölfen und Luchsen in Bayern sowie ein Besuch in der Greifvogel-Auffangstation Freising. Alle Folgen können auf Bayern wild TV angesehen werden.

Folge 1: Lehrmaterial Wölfe in Bayern vorgestellt | Interview mit dem Autor Peter Sürth

In diesem Video stellen wir den Wolfsforscher Peter Sürth und unser soeben erschienenes Lehrmaterial zum Thema Wolf vor. Das Unterrichtsmaterial ist für Realschulen und Gymnasien geeignet. Infos, kostenlose Bestellung und Download gibt es hier.

Folge 2: Greifvogelauffang-Station Freising

Ende November 2017 waren wir bei Willi Holzer, dem langjährigen Leiter der Greifvogel-Auffangstation Freising zu Besuch. In dem Interview schildert er uns von seiner Faszination für Greifvögel und zeigt uns, worauf man achten sollte, wenn man bei einem Spaziergang ein totes Tier entdeckt. Denn leider werden noch immer zahlreiche Greifvögel erschossen, vergiftet und in Fallen gefangen.

Folge 3: Lehrmaterial Luchse in Bayern vorgestellt | Interview mit dem Autor Peter Sürth

In diesem Video stellt unsere Fachreferentin Naturschutz Bayern, Franziska Baur den Luchsforscher Peter Sürth und unser soeben erschienenes Lehrmaterial zum Thema Luchse in Bayern vor. Das Unterrichtsmaterial ist für Realschulen und Gymnasien geeignet. Infos, kostenlose Bestellung und Download hier.


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Spektakuläre Ergebnisse im Fall Luchs “Leo” monatelang geheimgehalten – hier finden Sie Antworten…

Von Franziska Baur

Anfrage im Mai 2017

Der Abgeordnete Nikolaus Kraus (FREIE WÄHLER) stellte bereits am 23.05.2017 eine schriftliche Anfrage an das Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr bezüglich dem Stand der Ermittlungen bei den illegalen Luchtötungen im Bayerischen Wald, speziell zur gegen Ende 2016 stattgefundenen Hausdurchsuchung im Falle “Luchs Leo” (dessen abgeschnittene Pfoten Mitte 2015 aufgefunden wurden).

Nach uns vorliegenden Informationen wurden Luchstrophäen, Luchsfallen und möglicherweise illegale Jagdausrüstung (Nacht-Zieleinrichtungen) bei einem Jäger im Lkrs. Cham gefunden. Trotz diverser Nachfragen (zuletzt gestern bei der zuständigen Staatsanwaltschaft Regensburg) und Medienrecherchen wurden bisher keine Ergebnisse der Ermittlungen im Fall Leo inkl. der vor knapp einem Jahr (6.12.2016) durchgeführten Hausdurchsuchungen bei einem Jäger in Lohberg bekannt gegeben. Die Gründe sind für uns nicht nachvollziehbar und die Verschwiegenheit gegenüber der Öffentlichkeit nicht tolerierbar.

Nach Auskunft des Bayerischen Innenministeriums wurden Luchstrophäen (2 Ohren, 5 Krallen), Munition im Kaliber 22 lfB (lang für Büchsen), Lebend-Luchsfallen und möglicherweise illegale Jagdausrüstung (Nachtsichtgerät mit Aufsetzvorrichtung auf das Zielfernrohr) bei dem Jäger gefunden.

Warum wurde die Öffentlichkeit nicht über die spektakulären Funde bei Hausdurchsuchung informiert?

Dazu Claus Obermeier, Vorstand der Stiftung: „Nach den umfassenden Bekenntnissen von Umweltministerin Ulrike Scharf und des Innenministeriums müssen jetzt Taten folgen und Anschluss an internationale Standards bei Prävention und Verfolgung von Naturschutzkriminalität gefunden werden. Dazu gehört auch eine Information der Öffentlichkeit und Präventionsmaßnahmen wie Polizeikontrollen bei Gesellschaftsjagden.“


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Ergebnisse des Luchsmonitorings in Ostbayern 2016/17

von Franziska Baur

 

Im Folgenden werden die wichtigsten und sehr erfreulichen Ergebnisse und Daten vom

 

Fotofalleneinsatz in Ostbayern im Luchs-Monitoringjahr 2016
(Dipl.-Biol. Sybille Wölfl & Dipl.-Ing. (FH) Markus Schwaiger i. A. vom LfU)

 

erläutert und die generellen Möglichkeiten von Monitoring per Fotofallen dargelegt.

 

Luchswiederansiedelung

 

Wichtigsten Daten:

  • Mai 2016-April 2017: Extensiveinsatz Fotofallen im BW/südl. Oberpfälzer Wald
  • Studie knüpft an Arbeiten des Trans-Lynx-Projekt und Monitoringjahr 2015 an, um Kontinuität der Datenerhebung zu gewährleisten und zur weiteren Dokumentation des Werdegangs territorialer Luchse, reproduzierender Weibchen und deren Nachwuchs
  • An 36 von 50 Standorten wurden 40 verschiedene Luchse fotografiert
  • Zusätzlich 16 Luchse welche sich auf NP Fläche dauerhaft oder temporär aufhalten
  • Gesamtzahl: 56 Luchse, davon…

… sind 20 territorial (8 Kuder, 10 Katzen; 2 unbekannte Geschlechter),

… sind 11 grenzüberschreitend unterwegs,

… fand bei 7 Weibchen Reproduktion mit insg. 15 Jungtieren statt.

  • Untersuchungsgebiet: ~2.100 m² Konvexpolygonfläche, Luchsnachweis auf 1.570 m² in ETRS89-Rasterquadraten
  • Im Vgl. zum Vorjahr: Fläche des Luchsvorkommens geschrumpft, gleichzeitig mehr Individuen
  • Schrumpfung bedingt durch spärliche Nachweise im Vorderen BW: Territorien teils (wieder) unbesetzt
  • Alle Territorien im Inneren BW entlang des bayerisch-tschechischen Grenzgebietes besetzt (Größe Territorien: 80-400 km², geschlechtsabhängig)
  • Große Schattenpopulation – (sub-)adulte Luchse auf der Suche nach einem eigenen Revier – weist auf Vitalität der Population hin

 

Verantwortliche Faktoren für die Verdichtung im Inneren BW:

  • Reduktion der illegalen Nachstellung
  • Erhöhte Lebensraumkapazität
  • Konservatives Dispersalverhalten von Luchsen
  • Feinjustierung d. Fotofallenstandorte
  • Zunehmende Verbreitung und Bereitstellung von Fotofallen in der Jägerschaft

–> Die hohe Anzahl dispersierender/nomadisierender Luchse könnte für den Populationsdruck sorgen, der für die Ausbreitung der Luchspopulation in verwaiste und bisher unbewohnte Lebensräume notwendig ist

–> Voraussetzung: menschlich bedingte Mortalität darf sich nicht wieder erhöhen!

 

 

Felines Immundefizienz Virus Luchs

 

 

Möglichkeiten extensiver Fotofalleneinsätze (zeitlich und räumlich ausgedehnte Durchgänge):

  • Erhebung von…

… räumlicher Nutzung

… Territoriumsgrößen

… Reproduktion

… Abwanderungsdistanzen von Jungluchsen

 

  • Feststellung von…

… Raumnutzung (Ausbreitung, Schrumpfung) einer Population, sofern Untersuchungsgebiet groß genug

… Veränderungen innerhalb der Populationsstruktur (Turn-over residenter Luchse durch illegale Nachstellung)

 

–> Großer Vorteil eines Monitorings per Fotofallen: nicht-invasiv (keine bis geringfügige Störung der untersuchten Tiere)

 

Modell einer Fotofalle mit Weißlichtblitz

 

Auch wenn die ostbayerische Luchspopulation sich trotz der herben Rückschläge der letzten Jahre zu erholen scheint, plädieren wir weiterhin für eine Überarbeitung des bayerischen Managementplans Luchs, um eine aktive Wiederansiedelung zu ermöglichen und langfristig die Population in unseren Breitengraden zu sichern.


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Erster Bär im Kanton Bern seit 190 Jahren – Behörden reagieren professionell und kompetent

Bär

Bär im Eriz

von Claus Obermeier

Am Freitag, 26. Mai 2017, wurde in der Gemeinde Eriz ein Bär gesichtet und fotografiert. Es ist der erste Nachweis eines wilden Bären im Kanton Bern seit mehr als 190 Jahren.

Der Bär hat sich nach Angaben der Schweizer Behörden bisher völlig unauffällig verhalten. Die Wildhut des Kantons Bern arbeitet daran, die Identität des Bären zu klären, den aktuellen Standort einzugrenzen und im Bedarfsfall konkrete Empfehlungen zu publizieren.

Der Bär von Eriz ist der erste wilde Bär, der im Kanton Bern seit mehr als 190 Jahren gesichtet wurde. Die letzte historisch belegte Sichtung war 1823 im Saanenland. «Das Wappentier ist in den Kanton Bern zurückgekehrt – das ist ein historischer Moment», sagt Jagdinspektor Niklaus Blatter, der aber auch von einer Herausforderung spricht. «Wir werden die Situation genau beobachten und so viele Fakten zusammentragen wie möglich.» Er hoffe, dass sich der Bär von Eriz so unauffällig verhalte wie jener aus dem Kanton Uri.

2016: Bären in Graubünden, Schwyz und Uri

Seit 2005 wandern immer wieder Braunbären aus dem italienischen Nationalpark im Trentino in die Schweiz ein und stossen dabei immer weiter nach Norden vor. 2016 wurde der Kanton Graubünden vermutlich von drei Bären besucht. Der bereits im Februar im Val Müstair aufgetauchte M32 wanderte anschliessend ins Unterengadin. Dort wurde er bei einem Zusammenstoss mit einem Zug tödlich verletzt. Ein zweiter Bär machte sich im April im Oberengadin, beziehungsweise im Puschlav bemerkbar. Ein dritter Bär wanderte Ende April via Rheinwald nach Thusis. Es dürfte sich dabei um das gleiche Individuum handeln, das sich anschliessend über Trun in die Innerschweiz verschob. Er wurde im Hoch Ybrig (Kanton Schwyz) und bis im Spätherbst im Kanton Uri wiederholt registriert. Der «Urner Bär» hat in den letzten zwei Jahren auf Schweizer Boden gezeigt, wie unauffällig sich ein Bär in unserer dicht besiedelten Landschaft bewegen kann.

Ein Mann aus der Region hat am Freitag, 26. Mai 2017, in der Gemeinde Eriz einen Bären gesehen und fotografiert. Es handelt sich wahrscheinlich um einen jungen männlichen Bären, der in kurzer Zeit grosse Distanzen zurücklegen kann. Es ist daher unklar, ob sich der Bär weiterhin in der Region aufhält. Ebenfalls ist offen, ob es sich um den Bären handelt, der im vergangenen Jahr mehrfach im Kanton Uri gesichtet wurde.

Presseinfo CH/CO


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